Warum
QEP -
Ein
Kostenvergleich
|
Der Gesetzgeber lässt mit seiner
Forderung ein QM-System in der Praxis
einzuführen offen, für welches QM-System sich
die Praxis entscheidet.
Seit Jahren ist das QM-System DIN EN ISO:
2000 auf dem Markt, welches maßgeblich für
Industrie und Handel entwickelt wurde. Dennoch
sind in vielen Bereichen die Zielvorgaben von
DIN ISO auch auf die vertragsärztliche und
psychotherapeutische Praxis anzuwenden, jedoch
spricht das QM-System nicht die Sprache
(Kunde/Patient, Betrieb/Praxis,
Angestellte/Helferin) der Ärzte und lässt
vollständig die Spezifika einer ärztlichen
Praxis außen vor.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat
demnach ein eigenes QM-System QEP
®
(Qualität und Entwicklung in den Praxen)
entwickelt. Hierbei haben QM-Spezialisten und
insbesondere eine ganze Reihe von
niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten
mitgearbeitet um ein QM-System von Ärzten für
Ärzte inhaltlich zu definieren, welches die
Erfordernisse der Niedergelassenen vollständig
berücksichtigt.
Natürlich soll nicht
unerwähnt bleiben, dass auch DIN EN ISO die für
die Industrie geschaffenen Strukturen
zwischenzeitlich auf die Notwendigkeiten der
niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten
angepasst hat.
Im Nachfolgenden wollen wir
Ihnen einen Vergleich zwischen QEP und DIN EN
ISO darstellen, ohne hier bei eine Wertung
hinsichtlich der Tauglichkeit für die ärztliche
Praxis vornehmen zu wollen.
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QEP® der
KBV
DVS-QM |
DIN-EN-ISO 2000
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1 |
Verständliche
medizinische Sprache |
Industriesprache |
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2 |
Dokumente meist in
Prosa, Tabellenform und
Checklisten wenig
Flowcharts |
Überwiegend Flowcharts |
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3 |
Schwerpunkt
medizinischer Abläufe |
Schwerpunkt der
gesetzlichen Vorgaben
und Normen |
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4 |
Leicht verständliches
elektronisches Handbuch,
welches als
Inhaltsverzeichnis
den
QEP-Zielkatalog vorgibt |
Elektronische Handbuch
nach
Vorgabe der ISO-Normen,
die für Ärzte schwer
verständlich sind |
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5 |
Hervorragende
Musterdokumente der KBV
und von Ärzten erstellte
Dokumente nach
Leitlinien der
Fachgesellschaften |
Nicht ausschließlich
ärztliche und
medizinische Dokumente |
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6 |
Wenn Zertifizierung
angestrebt, dann
Fachkollegen als
Visitoren |
Auditoren meist
Nicht-Ärzte |
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7 |
Selbstbewertung
erwünscht und möglich |
Selbstbewertung nicht
möglich (Kosten!) |
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8 |
Zertifizierung möglich,
nicht unbedingt
erforderlich |
Zertifizierung
unabdingbar |
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9 |
Gültigkeit des
Zertifikates: 3 Jahre |
Gültigkeit des
Zertifikates: 3 Jahre |
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10
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Kein jährliches
Überwachungs-Audit, wenn
zertifiziert |
Jährliches
Überwachungs-Audit, wenn
ISO zertifiziert
zwischen den
Zertifizierungen |
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11 |
Von
uns bereits bezahlt und
von unserer
Selbstverwaltung
(also Ärzten!!)
entwickelt! Dient
unserer
Selbstdarstellung |
Erfüllung von Normen,
die uns von Nichtärzten
vorgegeben werden |
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12 |
Selbsterklärendes System |
Hoher Beratungsbedarf |
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13 |
Delegationsfähig ! |
Chefsache (Zeit!) |
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14 |
Dokumentenpool von
Kollegen im Internet
(elektronische
Formulare) aus dem
elektronischen Handbuch
aufrufbar |
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15 |
E-mail Versand von
Dokumenten aus dem
elektronischen Handbuch
an Kollegen |
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16 |
Niedrigere
Haftpflichtbeiträge bei
QEP-Zertifizierung |
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Wie Sie sehen bestehen
zwischen den beiden QM-Systemen nicht nur
inhaltliche Unterschiede sondern nach unserer
Auffassung auch erhebliche Diskrepanzen,
insbesondere bei den Kosten der der Ein-
und Fortführung.
Im Sinne des QM stellen Sie
sich selbst die Forderung, mit Ihren
finanziellen Ressourcen effektiv, transparent
und schonend umzugehen.
In diesem Kontext haben wir
weiterhin eine vergleichende Kostenanalyse
erstellt, die Anschaffungs- und
Fortführungskosten für 3 Jahre QM in der Praxis
darstellt. Darin sind nicht die Aufwendungen
eingerechnet, die mit der Erstellung und Pflege
der QM-Dokumente entstehen.
Zur
Kostenberechnung... |